Der jährlich am 22. März begangene Aktionstag wurde ursprünglich vom WEISSEN RING ins Leben gerufen und rückt die Situation von Menschen in den Fokus, die Opfer von Gewalt und Kriminalität geworden sind. Ziel ist es, auf ihre Bedürfnisse aufmerksam zu machen und konkrete Unterstützungsmöglichkeiten aufzuzeigen.
Vor Ort arbeiteten neben der Polizei auch weitere Institutionen eng zusammen, darunter Vertreter des Regierungspräsidiums Gießen. Gemeinsam boten sie umfassende Informationen zu Themen wie Opferentschädigung, rechtliche Beratung sowie therapeutische Hilfen an. Besonders im Fokus stand in diesem Jahr das Thema „digitale Gewalt“, das zunehmend an Bedeutung gewinnt.
Die ehrenamtlichen Kollegen vom WEISSEN RING, Michael Pollesch, Achim Girolstein und Carl Meerwein erläuterten ihre vielfältigen Unterstützungsangebote – von persönlicher Betreuung über Begleitung zu Behörden bis hin zu finanziellen Hilfen in akuten Notlagen. Viele Gespräche zeigten, wie wichtig niedrigschwellige Informationsangebote und direkte Ansprechpartner für Betroffene sind.
Auch die Polizei betonte die Bedeutung der Präventionsarbeit und des Opferschutzes. Speziell geschulte Beamtinnen und Beamte informierten über Handlungsmöglichkeiten nach einer Straftat und ermutigten Betroffene, Hilfe in Anspruch zu nehmen.